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Über PagoPago eTransaction Services GmbH (Köln) ist ein internationaler Acquiring & Payment Service Provider, der für Unternehmen aus
E-Commerce, dem Versandhandel und dem stationären Handel (Point-of-Sale) tätig ist.
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E-Commerce in Europa boomt wieder

 

Pago-Report 2006 zeigt die relevanten Trends im Kauf- und Zahlverhalten des europäischen Online-Handels

Köln, 08. Mai 2006 – Bereits im fünften Jahr in Folge hat der Acquiring & Payment Service Provider Pago eTransaction Services Kaufvorgänge in europäischen Online-Shops ausgewertet – dieses Mal rund 50 Millionen – und die Ergebnisse in einer einzigartigen E-Commerce-Studie unter dem Titel „Trends im Kauf- und Zahlverhalten in den relevanten E-Commerce-Branchen im Jahr 2005“ zusammengefasst. Einzigartig deshalb, da der Pago-Report 2006 die weltweit einzige Untersuchung über den Online-Handel darstellt, die auf der Auswertung tatsächlicher Transaktionen, nicht auf Umfragen, beruht. Mit einem Umfang von über 170 Seiten, rund 100 Tabellen und fast 100 Grafiken ist der Pago-Report 2006 im Vergleich zu seinen Vorgängern deutlich detaillierter geworden.

 

"Während noch vor kaum zwei Jahren der E-Commerce als Bereich mit ständig neuen Entwicklungen und sich permanent verändernden Strukturen galt, lässt sich nun feststellen: Die Beruhigung und die damit gewachsene Akzeptanz des Online-Handels bei den Konsumenten führen zurzeit zu einem wahren Boom im E-Commerce", sagt Dr. Markus Weber, Managing Director Pago, "das rasante Wachstum war im Beobachtungszeitraum des Pago-Report 2006 allerdings nur in seinen ersten Ausläufern zu erahnen. So ist die Anzahl der Kaufvorgänge im dritten Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahrsquartal bereits spürbar angestiegen."

 

Als einen der Hauptunterschiede zum stationären und Versandhandel macht Weber im E-Commerce das Fehlen eines ausgeprägten "Sommerlochs" sowie des klassischen Weihnachtsgeschäfts aus: "Stattdessen werden die meisten Kaufvorgänge in den Monaten Februar bis April getätigt." Basis dieser Resultate bildet die Analyse von rund 50 Millionen echten Kaufvorgängen, die über die Pago-Plattform zwischen dem 1. Oktober 2004 und dem 30. September 2005 abgewickelt wurden. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht das Kauf- und Zahlverhalten deutscher und internationaler Käufer in europäischen Online-Shops sowie das Zahlungsausfallrisiko der Online-Händler. Im Detail betrachtet wurden die typischen E-Commerce-Branchen Retail (der Online-Handel mit physischen Waren), Health (der Handel mit Medikamenten und ähnlichen Produkten), Telecommunications und Travel (zum Beispiel Online-Reisebüros und Low Cost Airlines).

 

 Frauen geben online mehr Geld aus als Männer

Wenn Frauen im Internet Geld ausgeben, so ist die Summe deutlich höher als bei Männern. Zwar ist nur jeder dritte Online-Käufer weiblich, doch erzielen Frauen mit 54,50 Euro im Durchschnitt einen höheren Warenkorbwert als Männer mit lediglich 47,81 Euro. Ein Grund dafür, so Markus Weber, liege darin, dass das männliche Geschlecht sich überproportional gern der Serviceleistungen und Angebote des Bereichs "Telecommunications" bediene, zu dem beispielsweise Handy-Klingeltöne, Call-by-Call-Dienste und Domain-Hosting gehörten und die im Preissegment unter zehn Euro lägen. Frauen dagegen hätten bei den Warenkörben zwischen 100 und 500 Euro einen deutlich höheren Anteil.

 

Zentrales Ruhrgebiet verdrängt Hamburg von Spitze des Pago E-Commerce-Atlas

Deutscher Spitzenreiter, sortiert anhand der ersten zwei Postleitzahlen, des Pago E-Commerce-Atlas ist erstmals in der fünfjährigen Geschichte des Pago-Reports das Zentrum des Ruhrgebiets mit der Region Gelsenkirchen / Essen (PLZ-Bezirk 45). Dahinter folgen das Hamburger Umland (PLZ 22) und das PLZ-Gebiet 63 (Offenbach und Umland). Abgestürzt ist die Hamburger City (PLZ 20) auf Rang 179, im Vorjahr noch Spitzenreiter. Weitere Absteiger sind Nürnberg (von Platz 2 auf 30) und Mün-hen (von Rang 6 auf 48). Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Randgebiete von Bayern und Baden-Württemberg kristallisieren sich im Bereich des E-Commerce noch weitgehend als Brachland heraus.

 

Münchener sind die fleißigsten Kreditkartennutzer im Online-Handel

Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen und Ländern ergeben sich auch im Zahlverhalten. Während Kunden aus PLZ-Region 8 (Region München) die fleißigsten Kreditkarten-Nutzer sind, bevorzugen Käufer aus PLZ-Region 1 (Großraum Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) am häufigsten Offline-Zahlarten wie Kauf auf Rechnung, gegen Vorkasse oder per Nachnahme. "Insgesamt bleibt die Kreditkarte das wichtigste Zahlungsmittel im Internet. Allerdings ist das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) bei deutschen Online-Käufer immer noch am beliebtesten und hat sogar zugelegt", führt Dr. Markus Weber aus. Während Käufer aus Großbritannien und dem nicht-europäischen Ausland fast zu 100 Prozent auf die Kreditkarte setzen, bezahlen sechs von zehn deutschen Online-Käufern per elektronischer Lastschrift. Bei der Kreditkartennutzung deutscher Online-Käufer hat erstmals seit Einführung des Pago-Reports Master Card den Konkurrenten Visa überholt. Im übrigen Europa verläuft der Trend genau umgekehrt. "Zum ersten Mal seit 2002 zeichnen sich spürbare Veränderungen im E-Payment ab", fasst Markus Weber das neue Zahlverhalten zusammen, "das hat einerseits mit neuen Zahlarten wie der Online-Überweisung und giropay zu tun, viel mehr aber mit der zunehmenden Bedeutung von Debit-Karten, zum Beispiel Maestro, im Online-Handel."

 

Mechanismen zur Betrugsabwehr bei Online-Shops greifen

Die Händler können dabei auf eine höhere Zahlungssicherheit bauen. Beleg ist die fast halbierte Chargeback-Quote. Ein solches Chargeback entsteht nur bei einer Kreditkartentransaktion, wenn der Kartenhalter einem auf seinem Kreditkartenauszug aufgeführten Betrag widerspricht und das kartenausgebende Institut diesem Widerspruch stattgibt. Dann erfolgt die Rückbelastung des Betrags, der dem Online-Shop gutgeschrieben worden ist. Der Kartenhalter widerspricht der Belastung, weil er den Kauf selbst gar nicht ausgelöst hat, weil er die Ware nicht erhalten oder weil er sie ordnungsgemäß zurückgegeben hat. Im ersten Fall handelt es sich in aller Regel um einen Betrugsversuch. Die von durchschnittlich 0,83 auf 0,48 Prozent gesunkene Chargeback-Quote zeigt, dass die Mechanismen zur Betrugsabwehr bei den Online-Shops weitgehend greifen.

 

Der Pago-Report 2006 ist bis zum 30. Mai 2006 zum Subskriptionspreis in Höhe von 375,00 Euro (zzgl. 16% MwSt.) im Pago-Shop (www.pago.de/shop) zu beziehen.

 



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