Pago-Studie 2004 zeigt: E-Commerce wird erwachsen
Wie in den Jahren 2002 und 2003 hat Pago auch im Jahr 2004 eine umfassende Untersuchung zum Online-Handel in Deutschland und Europa veröffentlicht. Die Pago-Studie 2004 ist Anfang November 2004 unter dem Titel "Status-quo des E-Retail in Deutschland und Europa" erschienen.
Ausgewertet wurden rund 16,5 Millionen realer Kaufvorgänge, die im Jahr 2003 über die Pago-Plattform abgewickelt wurden. Die ausgewerteten Kaufvorgänge stammten aus dem Online-Handel in Deutschland und Europa. Erstmals wurde dabei nach Branchen unterschieden.
Die wichtigsten Aussagen
 | Deutsche E-Retail-Shops sind immer noch nicht attraktiv genug für internationale Kunden.
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 | Die Kreditkarte wird als Online-Zahlungsmittel auch in Deutschland immer beliebter.
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 | Systematische Maßnahmen zur Betrugsabwehr im Online-Handel tragen erste Früchte. |
Zum Kaufverhalten ergaben sich folgende Aussagen:
 | Der Online-Handel wächst, allerdings nur in ähnlichem Tempo wie im Jahr 2002.
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 | Deutsche Online-Shops haben nicht mehr internationale Kunden gefunden als im Vorjahr.
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 | Deutsche Konsumenten kaufen nach wie vor am meisten in deutschen Shops.
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 | Männer und Frauen kaufen nach wie vor unterschiedlich oft in Online-Shops; der Anteil an Frauen ist jedoch gestiegen.
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 | Das Kaufverhalten von Shoppern aus den neuen und den alten Bundesländern gleicht sich immer mehr an. |
Beim Zahlverhalten ergaben sich nur geringe Veränderungen gegenüber dem Vorjahr:
 | Deutsche Kunden bevorzugen immer noch und zunehmend das elektronische Lastschriftverfahren.
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 | Die Kreditkarte als Zahlungsmittel im Internet wird von deutschen Shoppern nach wie vor nicht bevorzugt.
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 | Kunden, die mit Kreditkarte zahlen, erzeugen deutlich höhere Warenkorbwerte als Shopper, die per elektronischer Lastschrift zahlen.
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 | Frauen bevorzugen elektronische Lastschrift und Rechnungskauf. |
Besonders genau wurde in der Pago-Studie 2004 das E-Retail untersucht. Es zeigten sich folgende Effekte:
 | Ausländische Shopper nutzen deutsche Shops besonders stark im Bereich des E-Retail. Das liegt daran, dass deutsche Shops in anderen Bereichen nur wenig Angebote machen und Branchen wie die Telekommunikation im Wesentlichen national ausgerichtet sind.
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 | Frauen sind im E-Retail die aktiveren Käufer und erzeugen wertvollere Warenkörbe! |
Bei der Untersuchungen der Kaufvorgänge, bei der eine Kreditkarte eingesetzt wurde, konnte folgendes festgestellt werden:
 | Die Kreditkarte ist als wichtigstes Zahlungsmittel im Internet weiterhin auf dem Vormarsch; neue Zahlarten haben - besonders außerhalb Deutschlands – keine Chance sich zu etablieren.
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 | International liegt Visa bei der Kredikartennutzung im Internet nach wie vor deutlich vor MasterCard; in Deutschland ist der Unterschied geringer. Andere Karten spielen keine Rolle.
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 | Die Erfolgsquote im internationalen Bereich ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal geringfügig gesunken. In deutschen Shops werden deutlich mehr Kreditkarten-transaktionen abgebrochen als im Vorjahr.
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 | Die Chargeback-Quote ist weltweit mit 0,81% gegenüber 1,1% im Jahr 2002 erfreulich stark gesunken. Auch hier gilt, dass sich die Situation in deutschen Shops verschlechtert hat (0,67% gegenüber 0,2% im Jahr 2002). |